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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen der FREELIFE Outdoorsport GmbH., Parzerweg 65, A-4203 Altenberg, Stand 13.4.2011
FREELIFE Outdoorsport GmbH wird im folgenden Text kurz FREELIFE benannt.

1. Anmeldung: Die Anmeldung kann schriftlich, telefonisch oder persönlich erfolgen. Sie wird von FREELIFE telefonisch, schriftlich oder persönlich bestätigt und ist somit verbindlich.

2. Stornoregelungen: Bis zum 30.Tag vor der Tour 10%, vom 29.-21.Tag vor der Tour 25%, vom 20.-10.Tag vor der Tour 45%, ab dem 9.Tag bis 72 Std. vor Tourbeginn 65%, ab 72 Std. bis Tourantritt 85%, bei Nichterscheinen zur Tour 100%.Bei der Vermittlung von Unterkünften gelten die Stornobedingungen des jeweiligen Beherbergungsbetriebs.

3. Die genauen Leistungen sind dem Programm und der Detailinformation zu entnehmen. Bei allen Veranstaltungen ist eine Mindestteilnehmeranzahl von vier Personen Voraussetzung. Im Falle des Nichtzustandekommen der Tour wird die Stornierung spätestens 2 Tage vorher mitgeteilt. Die Teilnehmer erhalten diesfalls das Entgelt zurückbezahlt und werden ansonsten keine weiteren Rechtfolgen aus der Stornierung ableiten. Es können auch Einzelpersonen buchen. Eine Terminkoordination mit weiteren Einzel- oder Gruppenbuchungen ist möglich.

4. Jeder Gast sichert zu, die für die ausgewählte Tour notwendigen psychischen und physischen Voraussetzungen, die im Katalog, in der Detailausschreibung und in den Geschäftsbedingungen angeführt werden, mitzubringen. Gesundheitliche Einschränkungen, die eine Gefährdung darstellen könnten, sind dem Guide vor der Tour bekannt zu geben.

5. Durch Medikamente, Alkohol oder Drogen beeinträchtigte Personen sind von der Tour ausgeschlossen.

6. Jeder Teilnehmer an Touren von FREELIFE ist sich darüber im Klaren, dass sie sich an einer Abenteueraktivität beteiligt, die nicht den Komfort und die Sicherheit einer üblichen Pauschalreise bieten kann. Touren von FREELIFE werden von geprüften Tourenleitern geführt. Die Ausrüstung entspricht den neuesten Sicherheitsnormen. Sämtliche Touren sind genau geplant und vorbereitet. Vor jeder Tour wird eine umfangreiche Einführung vom Tourenleiter erteilt. Die Risiken sind aber vielfältig und daher nicht gänzlich auszuschließen. Die Haftung für alle Schäden und Ansprüche gleich aus welchem Rechtsgrund gegenüber FREELIFE Outdoorsport GmbH und den Tourenleitern wird auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt. FREELIFE haftet nicht für Schäden, die aus Aktivitäten erfolgt sind, die über das gebuchte Programm hinausgehen. Bei Verbrauchergeschäften im Sinne des Konsumentenschutzgesetztes gilt dies nur insoweit, als diese Schäden keine Personenschäden betreffen.

7. Der Gast hat sämtliche Sicherheitsanweisungen des Tourenleiters zu befolgen und an der Tour aktiv mitzuwirken. Die Teilnehmer einer Tour sollen sich gegenseitig unterstützen.

8. Der Tourenleiter ist berechtigt Gäste, die gegen unsere Geschäftsbedingungen verstoßen, insbesondere die für die Tour notwendigen Voraussetzungen nicht aufbringen, von der Tour auszuschließen bzw. die Tour abzubrechen. Dem Tourenleiter bleibt es vorbehalten, das Tourenprogramm wegen unvorhergesehener Umstände, die die Sicherheit der Gäste gefährden können (zum Beispiel zu hoher Wasserstand, Wetterumsturz, unzureichende Fähigkeiten der Teilnehmer), abzuändern, zu erweitern oder einzuschränken. FREELIFE ist berechtigt, bei Vorliegen derartiger Umstände vom Vertrag zurückzutreten. Soweit diese Umstände nicht in der Sphäre des Teilnehmers liegen, wird der Veranstalter das Entgelt zurückbezahlen und der Teilnehmer ansonsten keine weiteren Rechtsfolgen aus dem Rücktritt ableiten.

9. Verletzungen und Schäden sind dem Tourenleiter unverzüglich zu melden. Allfällige Ansprüche gegen den Veranstalter sind bei diesem binnen Monatsfrist unter Angabe des erlittenen Schadens und der Umstände des Schadenseintrittes geltend zu machen. Die Verjährungsfrist zur gerichtlichen Geltendmachung derartiger Ansprüche wird auf ein Jahr verkürzt.

10. Die zeitliche Dauer einer Tour lässt sich nicht immer genau vorausbestimmen. Angeführte Zeiten gelten nur als Richtwert. FREELIFE übernimmt keine Gewähr für die Einhaltung dieser Richtzeiten.

11. Zum Teil erfolgt die An- und Abreise zu den Tourengebieten mit privaten Kraftfahrzeugen. Diese Transporte sind nicht Teil unseres Programmes. Wir übernehmen daher keinerlei Haftung für Unfälle und Schäden, die dabei entstehen.

12. Es gilt österreichisches Recht (ausgenommen IPRG und UN-Kaufrecht). Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Bezirksgericht Urfahr-Umgebung. Für Konsumenten gilt der Gerichtsstand gemäß § 104 JN.

13. Preis- und Programmänderungen und Druckfehlerkorrekturen werden vorbehalten.

14. Die Punkte 1.-13. gelten für alle FREELIFE Touren. Für die nachfolgend angeführten Touren gelten die jeweiligen besonderen Bedingungen zusätzlich. Besondere Bedingungen für FREELIFE Raftingtouren:

15. Die Beförderung setzt ausreichende Schwimmkenntnisse im fließenden Gewässer voraus.

16. Die Beförderung von Kindern unter 6 Jahren ist nicht gestattet. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren werden nur in Begleitung einer mindestens 19 Jahre alten, geeigneten Aufsichtsperson befördert. Auf der Enns ist eine Beförderung erst ab dem vollendeten 14. Lebensjahr erlaubt.

17. Während der Fahrt hat der Fahrgast dafür Sorge zu tragen, dass der Kinnriemen des Helmes und die Schwimmwestenverschlüsse geschlossen sind. Jeder Teilnehmer hat darauf zu achten, dass er die für die Tour notwendige Ausrüstung mitführt. Der Tourenleiter hat das Recht, den Teilnehmer bei unvollständiger Ausrüstung – wenn dieser Umstand auf eine Nachlässigkeit des Teilnehmers zurückzuführen ist – von der Tour auszuschließen.

18. Das Rauchen und Lärmen während der Fahrt ist verboten.

19. Für grob fahrlässige Beschädigungen von Booten und Ausrüstung haftet der Fahrgast.

20. Der Fahrgast ist verpflichtet bei der Beförderung des Bootes vom und zum Transportfahrzeug mitzuwirken.

21. Es obliegt der Eigenverantwortung des Fahrgasts, beim Ein- und Aussteigen in das und aus dem Boot besondere Vorsicht anzuwenden, weil mit Untiefen, rutschigen Steinen, unterschiedlichen Strömungsverhältnissen und einem Fortbewegen des Bootes zu rechnen ist, wodurch erhöhte Verletzungsgefahr besteht. Beförderungsbedingungen für Kajak-, Adventure Raft-, River Rider- und Kanutoure.

22. Neben den Punkten 1-20 gelten für diese Touren folgende Punkte als zusätzlich als vereinbart.

23. Jeder Fahrgast hat darauf zu achten, dass die gesamte Gruppe immer Blickkontakt zueinander hat. Gegebenenfalls ist an geeigneter Stelle anzuhalten um den Blickkontakt wieder herzustellen.

24. Uferbereiche mit ins Wasser hängenden Bäumen und Sträuchern sind zu meiden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei diesen Touren kein Bootsführer von FREELIFE im Boot mitfährt. Es erfolgt die Einschulung und die Begleitung der Gruppe mit einem eigenen Boot am Fluss durch den Bootsführer von FREELIFE. Die Teilnehmer müssen ihr Boot eigenverantwortlich steuern und eventuellen Gefahrenstellen ausweichen. FREELIFE übernimmt keine Haftung für Schäden und Ansprüche die bei solchen Touren entstehen.Besondere Bedingungen für Canyoningtouren.

25. Die Begehung eines Canyon erfolgt größtenteils im weglosen Gelände, wo auch mit besonders rutschigen Passagen zu rechnen ist. Es muss daher mit dem jederzeitigen Ausrutschen gerechnet werden. Daher hat sich jeder Teilnehmer besonders umsichtig und vorsichtig zu bewegen. Der Tourenleiter zeigt, wie man sich bewegen muss.

26. Alle absturzgefährdeten Bereiche dürfen nur gesichert und unter Aufsicht des Canyoningführers begangen werden. In einem Canyon ist mit Steinschlaggefahr zu rechnen.

27. Jeder Teilnehmer hat darauf zu achten, dass der Blickkontakt zu den übrigen Teilnehmern und dem Canyoningführer nicht abreißt.

28. Bei einer Canyoningtour wird eine besondere Ausrüstung verwendet. Jeder Teilnehmer erhält vor und laufend während der Tour eine genaue Einschulung in den Umgang mit dieser Ausrüstung. Diese Ausrüstung ist besonders umsichtig und vorsichtig zu handhaben.

29. Gesprungen darf nur nach ausdrücklicher Erlaubnis des Canyoningführers werden, wobei den Anweisungen genau Folge zu leisten ist. In den Wasserbecken ist zudem mit unterschiedlichen Wassertiefen zu rechnen, weshalb nur in den vom Canyoningführer bezeichneten Teil gesprungen werden darf. Sollte dies aus der Einschätzung des Gastes nicht möglich sein, so ist dies dem Canyoningführer mitzuteilen, wobei dieser dazu verpflichtet ist, alternative Möglichkeiten für die sichere Überwindung der Höhendifferenz zu finden. Jeder Teilnehmer hat selbst darauf zu achten, dass er eine sichere, rutschfreie Absprungstelle wählt und die Hände beim Sprung eng an den Körper presst und nur mit den Beinen voran springt. Es ist grundsätzlich damit zu rechnen, dass mit den Beinen der Grund berührt wird, weshalb der Sprung mit den Beinen abgefangen werden muss. Rutschen im Flussbett hat in zurückgelehnter Körperhaltung, mit vorgeneigtem Kopf und verschränkten Händen zu erfolgen. Von jedem Teilnehmer sind knöchelhohe Schuhe mit rutschfester Sohle, die zum Gehen im weglosen Gelände geeignet sind, selbst mitzubringen.

30. Jeder Gast hat darauf zu achten, dass der Gurt, der Helm und der Karabiner immer sicher geschlossen sind. Unregelmäßigkeiten sind sofort dem Canyoningführer mitzuteilen. Jeder Teilnehmer hat auf andere Teilnehmer Rücksicht zu nehmen und auf Anordnung des Canyoningführers diesen vertretbare Hilfestellung zu geben.Besondere Bedingungen für FREELIFE Reisen.

31. Die genauen Voraussetzungen, Leistungen und Bedingungen für jede einzelne Reise können dem jeweiligen Detailprogramm entnommen werden.

32. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen 1992. Besondere Bedingungen für FREELIFE Verleih-Ausrüstung.

33. Unternehmungen mit Verleih-Ausrüstung von FREELIFE erfolgen ohne Tourenleiter. Die Unternehmungen erfolgen daher auf eigene Gefahr. Für Schäden wird keine Haftung übernommen.

34. Für Schäden, die bei der verliehenen Ausrüstung aufgetreten sind, hat der Mieter zu haften. Besondere Bedingungen für Hochseilgarten-Aktivitäten:

35. Die Benützung des Hochseilgartens ist nur nach erfolgter Einschulung im Übungsparcours möglich.

36. Die Teilnehmer sind dafür verantwortlich, dass ständig zwei Sicherungsgeräte „Smart Belay“ und beide mit geschlossenem Verschluß in den gelb markierten Sicherungsstahlseilen eingehängt sind. Die Sicherungsgeräte „Smart Belay“ dürfen nur direkt bei den gelben Markierungen in die Sicherungsstahlseile eingehängt werden. Vor dem Start in eine Hochseilgarten Station ist ein Partner zu fragen ob die Station begangen werden darf – dieser kontrolliert ob beide Sicherungsgeräte in das dafür vorgesehene Sicherungsseil eingehängt sind, ob beide verschlossen sind und gibt erst dann die Erlaubnis zum Starten.

37. Jeder Teilnehmer hat darauf zu achten, dass der Klettergurt verschlossen ist und eng anliegend an den Körper angepaßt ist, sodaß ein herausrutschen in jeder denkbaren Situation unmöglich ist.

38. Der Kletterhelm muß im gesamten Bereich des Hochseilgartens am Kopf getragen werden.Besondere Bedingungen für Klettersteig- und Flying Fox Highflying Touren:

39. Nach erfolgter Einschulung hat jeder Teilnehmer eigenverantwortlich darauf zu achten, dass bei Klettersteigpassagen (Felspassagen die immer mit einem Sicherungsstahlseil versehen sind) immer die 2 Sicherungskarabiner des Klettersteigsets gegengleich im Stahlseil eingehängt sind. Beim Umhängen an Verankerungspunkten des Stahlseils darf jeweils nur 1 Karabiner umgehängt werden. Erst wenn der erste Karabiner wieder verschlossen im Stahlseil eingehängt ist, darf der zweite Karabiner umgehängt werden. Grundsätzlich gilt: Sobald ein Sicherungsstahlseil vorhanden ist, müssen beide Sicherungskarbiner des Klettersteigsets dort eingehängt sein.

40. Bei den Flying Fox Strecken muß erst die Stahlseilrolle in das Stahlseil eingehängt werden, dann der Stahl – Sicherungskarabiner und erst dann die beiden Karabiner des Klettersteigsets nacheinander in den Stahlkarabiner einhängen. Beim Landeplatz des Flying Fox muß zuerst der erste Karabiner des Klettersteigsets in das Stahlseil des Klettersteigs, dann der zweite Karabiner gegengleich ins Stahlseil gehängt werden. Anschließend wird die Seilrolle mit Stahlkarabiner am Klettergurt eingehängt.Besondere Bedingungen für Höhlentouren:

41. Teilnehmer dürfen sich nicht eigenständig von der geführten Gruppe entfernen.Fotos/Filme:

42. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass Fotos und Filme, welche während einer Veranstaltung aufgenommen wurden, auch in Prospekten oder auf der FREELIFE Homepage veröffentlicht werden dürfen.